Deutschlandurlaub
Reiselust (un)gebrochen?
Die Tourismusbranche macht keine Ausnahme. Die Sorgen, ob die Deutschen wie gewohnt in den Urlaub fahren und ausreichend ausländische Gäste ins Land kommen, sind im Krisenjahr 2009 besonders groß. Und keiner der Experten will eine Prognose über die Auslastung von Hotels oder Ferienwohnungen wagen.

Peter Siemering, Vizepräsident des Deutschen Tourismusverbandes; Klaus Brähmig, MdB, Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages; Ernst Hinsken, MdB, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung; Gerhard Kirsch, Tourismus Dialog – Podium v. l. n. r. (Foto: Agentur Baganz)
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken (CSU), bemühte auf dem Medientreff des Tourismus Dialog Berlin am 28. Januar 2009 im MARITIM Hotel Berlin sogar seinen Landsmann, den bayerischen Kabarettisten Karl Valentin, der schon vor Jahrzehnten heraus fand, dass die Zukunft auch nicht mehr das sei, was sie war. Dennoch will der Konditor und Bäckermeister keinen Pessimismus aufkommen lassen. Er setzt auf größere Kaufkraft durch das Konjunkturpaket und geht davon aus, „dass die Deutschen sich auch in Krisenzeiten ihren Urlaub nicht nehmen lassen“. Sie seien schließlich mit jährlichen Ausgaben von 62,2 Mrd. Euro für Erholung und Ferien im Jahr 2007 (2006: 58,9) wieder Reiseweltmeister geworden. Der Tourismus werde gut durch die Krise kommen.
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