17. Jul 2009

Hauptstadt und Wein – kann das sein?

Gespräch mit der 60. Deutschen Weinkönigin

„Berlin ist ein Erfolgserlebnis in Sachen Wein“, das war das Resümee, das Marlies Dumbsky, 60. Deutsche Weinkönigin, am Ende ihres 4-tägigen Aufenthalts in der Hauptstadt zog. Der Anlass für ihre Reise nach Berlin war die Einladung des DEHOGA Berlin zum Besuch von 10 Berliner Gastronomiebetrieben, die erstmals Gäste in ihren Weingarten einladen. Die Atmosphäre darin mit einem Hauch des Südens, so das Urteil der Weinkönigin, sei eine sympathische Ergänzung der Sommergastronomie für das gastliche Deutschland. Zudem sei der Weingarten (in dem man natürlich auch ein gut gezapftes Bier serviert bekommt) ein Ort, „um dem Wein in angenehmer und unkomplizierter Weise näher zu kommen“.

Höchst interessant war für sie auch das Gespräch des Tourismus Dialog Berlin mit ausgewählten Journalisten zum Thema „Hauptstadt und Wein“. Hier kam klar zum Ausdruck, dass es in keiner Stadt ein so großes Angebot an Aktivitäten rund um den Wein gibt wie in Berlin. Die sehr große Zahl von erstaunlich gut sortierten und über die gesamte Stadt verteilten Weinfachgeschäften ist genauso vorbildlich wie das Weinangebot in der Berliner Hotellerie und Gastronomie.

Sehr angetan war Marlies Dumbsky davon, dass es in der O2 World, einer der modernsten Multifunktions-Arenen der Welt, ausschließlich deutschen Wein gibt. Und davon, dass es in Berlin inzwischen fast so viele Betriebe mit einem Weingarten gibt wie im Weinland Rheinland-Pfalz. Ihre Meinung: Berlin ist auf dem Weg zur „Hauptstadt des Weines“.

Reiner Jäck

Dumbsky_Hetzer
Marlies Dumbsky und Heidi Hetzer vor der O2 World. Die bekannte Berliner Rallye-Fahrerin ließ es sich nicht nehmen, die Königin in ihrem „Auto der Könige“ (einem Hispano Suiza, Baujahr 1921, der einst dem spanischen König Alfonso gehörte) während ihres Aufenthaltes in Berlin zu chauffieren.

Tourismus Dialog Berlin